Energiewende am Wendepunkt – resiliente Gebäude für Dunkelflauten
Rund ein Viertel unseres Energiebedarfs entfällt auf Wärme für Heizung und Warmwasser in Gebäuden. Im Zuge der Energiewende werden Millionen von Öl- und Gasheizungen auf klimaneutrale Heizungen umgestellt. Die konkrete Umsetzung hat dabei einen entscheidenden Einfluss darauf, ob Gebäude das Stromnetz belasten und teure Anpassungen erforderlich machen, oder ob sich die Gebäude als Wärmespeicher dem schwankenden Stromdargebot aus erneuerbaren Energien anpassen können. Wenn Gebäude in der Lage sind, zwei Wochen „Dunkelflaute“ ohne – in diesen Zeiträumen sehr teuren – Wärmestrombedarf auszukommen, dann kann der Gebäudeigentümer bei optimaler Versorgungssicherheit Geld sparen.
Dunkelflauten-taugliche Gebäude sind resilient und schaffen Autonomie für den Gebäudeeigentümer: er kann Energie dann beziehen, wenn er will und die Preise niedrig sind.
In meinem Vortrag zu „Resiliente Gebäude für Dunkelflauten“ vermittle ich Fakten zu Dunkelflauten und stelle Lösungen vor, wie Gebäude dunkelflautentauglich werden können.
28.04.2026 – Klimanetzwerk München: Vortrag
https://energienetzwerk-muc.de/event/energiewende-resiliente-gebaeude-fuer-dunkelflauten-28-04-2026/
Youtube-Aufzeichnung hier.
Mehr zu „Energiewende am Wendepunkt“ können Sie in meinen Artikeln im DGS-Newsletter lesen:
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 1 (Einführung)
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 2: Sommermonate
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 3: Wintermonate
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 4: Batteriespeicher
- Interview: Das Sonnenhaus – Chancen und Potentiale für die Energiewende
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 5: Dunkelflautentauglichkeit und Resilienz
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 6: Was hilft bei Dunkelflaute: Fragen an einen Sonnenhaus-Experten
- Energiewende am Wendepunkt – Teil 7: Wirtschaftlichkeit in der Dunkelflaute
- demnächst: Windheizung 2.0 – BKHK – Methanol-Brennstoffzelle – Hochtemperatur-Steinspeicher – Netzdienlichkeit: Stromüberschuss und freie Leitungskapazitäten
Hinweis: nach ersten überschlägigen Rechnungen müsste es möglich sein, einen ehemaligen Heizöl-Lagerraum als Gebäude-Hochtemperatur-Sandspeicher zu nutzen. Falls Sie ein derartiges Projekt haben oder kennen wäre ich an einer Info oder Zusammenarbeit interessiert.

Schreibe einen Kommentar