Coronavirus aus Wuhan

10.2.2020. Wir befinden uns am Beginn einer möglichen Corona-Pandemie. In dieser Anfangszeit ist der Verlauf der Fallzahlen mathematisch gut beschreibbar. Mit einem mathematischen Modell kann versucht werden, Vorhersagen über den zukünftigen Verlauf zu machen und somit zu lernen, ob (und ggf. wie) die Krankheit das eigene Leben betreffen könnte und welche Maßnahmen ggf. sinnvoll sein könnten.

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Meine Auswertung vom 10.2.2020 zeigt sowohl für China als auch den Rest der Welt einen sehr gut anpassbaren exponentiellen Verlauf (Bestimmtheitsmaß R2 > 98%). Hierfür wurde mit Excel-Zielwertsuche (R2 –> 100%) als Startwert eine „Dunkelziffer“ von 3277 Fällen in China bzw. ~40 Fällen im Rest der Welt ermittelt. Die Wachstumsrate beträgt aktuell ca. 13,4% pro Tag (bezogen auf Zahl der Toten – dies ist vermutlich die verlässlichste Zahl mit der geringsten Dunkelziffer). Die letzten beiden Tage scheint sich eine leichte Abflachung der Kurve abzuzeichnen. Dies könnte bedeuten, dass die Ausbreitung langsam eingedämmt wird, oder dass aufgrund der bereits sehr großen Fallzahlen das System an die Grenzen gerät und nicht mehr alle Neuerkrankungsfälle (z. B. bei mildem Verlauf) erfasst werden können. Die Auswertung der Sterbefälle und vollständig Wiederhergestellten („Recovered“) ergibt eine Mortalität zwischen 2% (bezogen auf Gesamtfälle – evtl. zu hoch wg. Dunkelziffer) und 21% (bezogen auf die abgeschlossenen Fälle; Wert ist zu hoch bzw. stellt eine Obergrenze dar, weil die vollständige Genesung bis „recovered“ länger dauert als die Feststellung des Todes). Vermutlich liegt die Wahrheit eher bei 2% – allerdings ist dies im Vergleich zu einer „normalen“ Influenza ca. 10-fach höher.

Was kann man aus diesen Daten lernen?

Die Fallzahlen bzw. der Todesfälle verzehnfachen sich aktuell alle 19 Tage. Die Zahl der aktiv Kranken verzehnfacht sich alle 36 Tage (die abgeschlossenen Fälle verlassen ja die Krankenhäuser, daher ist dieser Zeitraum länger). Falls die Pandemie nicht gestoppt werden kann – uns so sieht es für mich derzeit aus – bedeutet das, dass das (bisherige!) Gesundheitssystem mit der Zunahme nicht zurecht kommen wird. Es war eindrucksvoll zu sehen, dass China innerhalb von 10 Tagen ein Krankenhaus mit 1.000 Betten gebaut hat. Aber in den nächsten 30 Tagen weitere 10.000 Betten oder in 60 Tagen 100.000 Betten oder 90 Tagen 1.000.000 Betten bereitstellen zu können erscheint unplausibel.

Schon der bisherige Verlauf der Pandemie zeigt aufgrund der globalen Vernetzung starke Auswirkungen auf viele Bereiche des täglichen Lebens. Sowohl Wirtschaft als auch Finanzsystem werden massiv beeinflusst. Die Produktion – auch von lebenswichtigen Gütern, z. B. von Medikamenten, die weltweit nur in China hergestellt werden – ist beeinträchtigt. In einer wirtschaftlich angespannten Situation (drohende Rezession) wird das für zahlreiche Unternehmen schwierig. Für das globale Finanzsystem, das ohnehin auf der Kippe steht und von den Zentralbanken durch massives Gelddrucken am Leben erhalten wird könnte die Pandemie zum Auslöser eines Crash werden. Ein gleichzeitiger Zusammenbruch von Gesundheitssystem, Wirtschaftssystem und Finanzsystem würde auch die von uns als „normal“ empfundene Sicherheit beeinträchtigen, dass unser „täglich Brot“ in fast beliebiger Menge zur Verfügung steht. Auch kritische Infrastruktur könnte in einem solchen Fall beeinträchtigt sein, wie z. B. die Geldversorgung, die Treibstoffversorgung oder die Stromversorgung incl. Mobilfunknetz und Internet. Dies wird nicht „morgen“ sein – die westlichen Industrieländer haben noch einige Monate Zeit ( – falls es denn tatsächlich soweit kommen sollte). Für Deutschland erwarte ich aufgrund des bisherigen Verlaufs bis Ende Februar 100 Krankheitsfälle, Ende März 1.000, April 10.000, Mai 100.000, …

Konsequenzen – für den Staat und privat

Falls sich die Erkenntnis bestätigen sollte, dass die Pandemie – z. B. aufgrund der langen Inkubationszeit und der Möglichkeit, dass Erkrankte mit geringen Symptomen auch schon andere anstecken können – durch die bisherigen Maßnahmen wie Quarantäne, Abriegelung von Städten und Regionen, Fabrikschließungen, „Ausgangssperren“ etc. nicht einzudämmen ist, muss die Strategie geändert werden! Wahrscheinlich ist es dann besser, die normale tägliche Arbeit und Produktion möglichst wenig zu behindern, um „den Laden am Laufen zu halten“ und die wichtigen Güter für den täglichen Bedarf produzieren zu können – vor allem die, die für eine gute Gesundheit wichtig sind. Das Gesundheitssystem muss sich auf die ca. 17% der schwer Erkrankten konzentrieren.

Jeder einzelne muss für sich selbst vorsorgen, denn der Staat wird im konkreten Fall einer möglichen Pandemie nicht viel für seine Bürger tun können. Der Staat wird auf die Forderungen der Bürger zu helfen – weil er es nicht kann – im Prinzip nur mit Repression antworten können. Damit wird er vielleicht das Schlimmste – dass die Menschen in ihrer Not aufeinander losgehen – vermeiden können.

Jeder einzelne muss zuallererst für seine eigene Gesundheit sorgen. Nur die Infizierten können die Ausbreitung reduzieren, indem diese in Verantwortung für die anderen bei Anzeichen einer möglichen Erkrankung den Kontakt zu anderen meiden und versuchen, alle von ihnen ausgehende Viren möglichst nicht zu verbreiten (z. B. zuhause bleiben, in Öffentlichkeit Mundschutz tragen, erhöhte Hygienemaßnahmen etc.). Schon vorbeugend muss man sich möglichst gesund und fit halten, durch Sport, gesunde Ernährung etc.. Im Fall einer Erkrankung – sei es eine normale Erkältung oder mehr – muss man sich voll darauf konzentrieren, das eigene Immunsystem so gut wie möglich zu unterstützen! Das eigene Immunsystem entscheidet über Leben und Tod (zumindest solange es keine Impfungen oder sonstigen Medikamente gegen die Viren gibt – es ist aber für Monate nicht mit zugelassenen Impfstoffen oder Medikamenten gehen den Wuhanvirus zu rechnen). Die eigene Immunabwehr kann unterstützt werden mit einem Überschuss an Vitamin C, sowie Zink und Vitamin D3. Bezüglich Vitamin C denke ich hier an mehrmals täglich z. B. 300 mg (ja, ich weiß, was der Körper nicht verwerten kann wird mit dem Harn ausgeschieden. Vitamin C kostet aber auch nicht viel (ca. 2 Ct/g) und schadet nicht.). Vitamin D3 sollte ohnehin regelmäßig genommen werden um den Vitaminspiegel im Körper zu erhöhen – in Deutschland hat praktisch jeder einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Im Krankheitsfall würde ich 5.000 iE pro Tag zu mir nehmen wollen. Und 15 mg Zink. Ein entsprechender Vorrat für die Familie sollte eigentlich immer zuhause sein…

Falls eine mögliche Pandemie ein worst-case-Szenario auslösen sollte ist man entweder vorbereitet – oder zu spät. Dann wird vieles, was heute selbstverständlich ist schlicht nicht mehr möglich sein. Z. B. Geld abheben. Im Krisenfall ist es hilfreich, sich dringend benötigte Güter beschaffen zu können. Da hilft dann sicherlich auch eine Unze Silber als Krisenwährung oder ein kleiner Golddukat. Die muss man aber vorher (!) gekauft haben – solange dies noch möglich ist.

Wer die Möglichkeit hat, eine PV-Anlage mit Speicher (mit Notstromsteckdose!) für sich zu bauen hat bessere Karten, auch falls mal das Stromnetz ausfallen sollte. Wer kein eigenes Dach hat, kann zumindest ein „Balkonmodul“ kaufen – uns sich vielleicht selber eine Strominsel mit einer Autobatterie basteln? Das macht auch Spaß und ist lehrreich!

Die sonstigen Maßnahmen stehen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter persönliche Notfallvorsorge oder beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter www.ernaehrungsvorsorge.de und sollten in Anbetracht einer möglichen Pandemie ernst genommen werden! Selbst das Bundesamt schreibt: „Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät.“

Das Wichtigste zum Schluss: Bleib‘ immer in der Liebe! Egal was kommt, jede Situation bietet schöne, glückliche Momente. Diese gilt es zu sehen und zu vermehren! Jeder von uns wird sterben. Und dann zählt nur die Liebe.

Ich lebe für das Paradies auf Erden.

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